Aug 10 2010

Fundsache

… man hat es nicht leicht als einer, der aus der tiefen Provinz des deutschen Westens die Welt durch das Objektiv betrachtet, weit ab von den Kunst- und Kulturmetropolen. Doch: Manchmal verbreiten sich auch Neuigkeiten vom Land in der weiten Welt. Der (für mich unerwartete und überraschende) Beweis? Hier:

Quelle: Die Plattform http://www.kunstgeschichteportal.de /Autorin: Verena Paul.

So was nenn ich mal eine nette Überraschung, wenn das eigene kleine Wirken informativ bis ins ferne Weimar, dem Sitz des Portals, gelangt :-) . Dafür: Danke!

Und als Erinnerung hier der Link zum Dokumentations-Video der Ausstellung:

“… mal so gesehen” … viel Spaß :-)


Aug 5 2010

Über Avatar und die Sache mit der richtigen Kamera

… in James Camerons Film “Avatar” gibt es die Szene, in der Hauptdarsteller Sam Worthington sich “sein” Flugtier erkämpfen muss (wie die Viecher jetzt heißen, daran kann ich mich wahrlich nicht mehr erinnern :-) ) Es gibt nur eines, mit dem er eine symbiotische Verbindung eingehen kann – alles andere fliegt zwar auch, allerdings nicht mit ihm. So, wie schlägt man jetzt den Bogen zum eigentlichen Thema – immerhin gehts in diesem Blog um Fotografie …

… ich versuchs mal so: In meinem Büro sammeln sich inzwischen 14 oder 15 Kameras. Wenige davon sind reine Sammler-Schaustücke, die meisten davon gebrauchsfähig. Unter den vielen ”Aktiven” findet sich auch schon mal eine Sony 850 Vollformat-DSLR, eine kleinere und ältere KM 7D, beide  mit eintsprechend hochwertigem Objektivpark.  Analog gibts eine Zenza Bronica Mittelformat und zwei Minolta 9xi Kleinbildgehäuse. Mag ich die Kameras? Ja, natürlich. Benutze ich sie auch? Eher selten bis gar nicht.  Berühren sie mich mit Leidenschaft? Auf gar keinen Fall.

Also wäre mein Knipser-Alltag trist? Nein. Denn, und hier schlage ich jetzt endlich den Bogen zum Camerons “Avatar”, ich habe mein persönliches “Flugtier” mit Symbiosefaktor gefunden: Die Sigma DP2. Eine DP1 gehört schon länger zu meinem bevorzugten Fuhrpark, mit der DP2 allerdings hats richtig  ”geschnackelt”. Sicher, und hier kommt wieder die Analogie zu “Avatar” zum tragen: Die DP2 will erobert werden, eine Kamera für Zwischendurch oder für Einsteiger ist sie nicht. Kein Schnick-Schnack, keine Gimmicks, klassisches Bedienkonzept, hohe Gehäusewertigkeit, die Möglichkeit, sinnvoll manuell zu fokussieren, ein Sensor in APS-C-Größe, ein optionaler Aufstecksucher  - die Sigma DP2 ist wohl die gefühlt analogste Digitalkamera überhaupt. Der Foveon-Echtfarben-Sensor in Kombination mit der Entwickler-Software Sigma Photo Pro allerdings macht sie auch zur digitalsten Kamera, die es gibt: Was da aus den .X3F-Dateien rauszuholen ist, ist unglaublich!

Das Ergebnis: Nicht nur bei entspannten freien Projekten, sondern auch im Berufsalltag als Reporter Bild/Text ist die Sigma DP2 inzwischen meine erste Wahl. Einfach symbiotisch!

Sigma DP2, Iso 400, Blende 2,8, Verschlusszeit 1/50 Sec überkopf – bei echt besch… eidenem Licht in einem minderbeleuchteten Wohnzimmer. Reportage für die Saarbrücker Zeitung über eine Dame mit über 200 Paar Schuhen :-)


Jun 21 2010

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… Feuer frei :-)


Jun 2 2010

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… so viel zum Thema Sommerfrische …


Mai 30 2010

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… so kann und muss man es sehen: Intelligenter Widerstand gegen Rechts, gesehen in Homburg.


Mai 22 2010

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… endlich! Hoffentlich?


Mai 21 2010

Zwischendrin / Lebe lieber einfach … ab und zu :-)

… die Entdeckung des Einfachen?

Glaubt man einschlägigen Fachpublikationen, dann kommt eine echte Digitalkamera ohne eine Vielzahl von Features gar nicht mehr aus: HD-Video, Lächel- und Gesichtserkennung, 1000 und ein Motivprogramm, Weitwinkel bis Supertele, viele Megapixels (zumindest deutlich mehr als 10), hohe ISO-Empfindlichkeiten, Panorama-Modus  … die Liste ließe sich beliebig fortsetzen.  Um am Ende was zu machen? Ein Foto. Man mag sich schon wundern, wie vor 30 Jahren überhaupt Bilder gemacht werden konnten – angesichts dieser fehlenden technischen Möglichkeiten.

Da ist es umso überraschender, dass sich in den Regalen der Anbieter von Kameras aller Art doch noch so manche Perle versteckt, die nicht an überbordender Featurerittis leidet, nicht mit ISO-Zahlen bis 6400 und mehr aufwartet, deren Pixelzahl angenehm begrenzt ist und die vor allem durch die Einschränkungen und das damit verbundene Mehr an benötigtem Können und Wissen glänzt. Ein Beispiel: Die eine oder andere Kamera von Agfaphoto. Meist sträflich von den Medien behandelt, können sie doch etwas ganz Wesentliches: Gesehenes festhalten. Wie gut das gelingt, hängt dabei vom Fotografen ab – und nicht unbedingt von den Ingenieur-Leistungen.  Natürlich: Auch diese Kameras müssen marktübliche Standards einhalten: Gesichts- und Lächelerkennung, Bildstabilisator, Szenen-Vorwahl. Aber damit endet das Weichspülerprogramm weitgehend auch schon – 16:9-Bildformat  und Non-HD-Video sind kaum noch erwähnenswert.  Dafür gibts – oh Überraschung – eine voll-manuelle Steuerung. Die ist zwar bei weitem nicht so ausgefeilt wie bei anderen Systemen, die mit dieser Möglichkeit werben. Aber bei einer “Knipse” für unter 60 Euro – nicht schlecht. Und der Brennweitenbereich von 35 bis 105 bei einer DC-1033m hört sich erfrischend analog an.  Dass man mit einer Agfa dann gleich noch eine neuzeitliche Variante einer Kultkamera der 70-Jahre in den Händen hält, macht das Ganze  irgendwie noch emotionaler.  Deswegen: “Machs mal Agfa” (geht natürlich auch mit so mancher Einfach-Kamera anderer Hersteller ;-) )

Das geht sogar für eine Zeitungsproduktion … man muss sich nur trauen und nicht hinter einer riesen Kamera verstecken :-) Emanzipation per einfacher Kameratechnik – auch nicht schlecht …

Und noch etwas kann man fein mit einer Kamera wie der Agfa machen: Zurückhaltend in den Sperrmüllhaufen anderer Leute rumstöbern. Das Ergebnis: Meine Buchproduktion [ not lost ] … eine Nachrufsammlung auf so vieles, das Geschichten erzählt … die aber wohl niemand mehr hören will!

Kostproben gibts auf meiner Website unter dem Link [ not lost ], das Titelbild schon mal hier …


Mai 19 2010

Bildnotiz

… Moderne Zeiten – eine Armee im (Kleider-)Wandel?


Mai 15 2010

Aktuell: Video zur Ausstellung “… mal so gesehen”

… hier gibt das Video zur Schau


Mai 15 2010

Bildnotiz

… Sex & Drugs & Volksmusik: Echolos